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Aumann: Short-Position durch Leerverkäufer Rye Bay Capital aufgebaut

Aktualisiert am 20.11.2018 um 12:06 Uhr MEZ

Frankfurt am Main/Bonn (spn).

Die Leerverkäufer des Hedgefonds Rye Bay Capital bauten ihre Wette auf fallende Kurse der Aktien von Aumann (ISIN: DE000A2DAM03, Ticker-Symbol: AAG) weiter aus.

Rye Bay Capital hat seine Netto-Leerverkaufsposition in den Aumann-Aktien von 0,83 Prozent auf 0,99 Prozent erhöht. Auf der Basis der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie entspricht das einer Aufstockung der Position um 1,1 Mio Euro. Dies geht aus einer Meldung hervor, die heute im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

Nachfolgend eine Übersicht der in den vergangenen drei Monaten gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen bei Aumann:

0,99 Prozent19.11.2018Rye Bay Capital
0,49 Prozent31.10.2018GSA Capital 5th Floor

Kurs der Aumann-Aktie: 34,85 EUR -3,99 Prozent (SP-Indikation, Stand: 20.11.2018 11:53:28)

Weitere Details zur Aumann-Aktie:

ISIN: DE000A2DAM03

Sektor: Industrie

Heimat-Börse: Xetra

Bloomberg Ticker: AAG:GR

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Hintergrund: Leerverkäufer (auch Short-Seller genannt) sind dazu verpflichtet, ihre Netto-Leerverkaufspositionen offenzulegen, sofern sie gewisse Schwellenwerte überschreiten; das gilt auch bei Veränderungen oder einer Auflösung der Netto-Leerverkaufsposition. Eine Netto-Leerverkaufsposition liegt vor, wenn die Zahl der aktuell gehaltenen Short-Positionen zu einer Aktie die Zahl der gehaltenen Long-Positionen übersteigt. In Deutschland erfolgt die Offenlegung im Bundesanzeiger und zwar bis spätestens 15:30 Uhr am nächsten Handelstag, an dem die Netto-Leerverkaufsposition entstanden ist oder verändert/geschlossen wurde.

Ein signifikanter Aufbau von Leerverkaufspositionen kann ein wichtiges Signal für Anleger sein, schließlich rechnen die Leerverkäufer mit fallenden Kursen. Umgekehrt kann ein verstärkter Rückzug eines Hedgefonds aus den Shortpositionen ein Indiz dafür sein, dass wieder mit steigenden Kursen gerechnet wird.