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Deutsche Bank: Aufstockung der Short-Position durch Leerverkäufer Marshall Wace

Aktualisiert am 29.10.2018 um 15:08 Uhr MEZ

Frankfurt am Main/Bonn (spn).

Aktuelle Daten zu Leerverkaufspositionen zeigen, dass der Hedgefonds Marshall Wace sein Risiko in den Aktien von Deutsche Bank (ISIN: DE0005140008, Ticker-Symbol: DBK) aufgestockt hat.

Das Unternehmen hat seine Netto-Leerverkaufsposition bei Deutsche Bank erhöht, von 1,13 Prozent auf 1,25 Prozent. Auf der Basis der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie entspricht das einer Aufstockung der Position um 21,1 Mio Euro. Dies geht aus einer Meldung hervor, die heute im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

Nachfolgend eine Übersicht der in den vergangenen drei Monaten gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen bei Deutsche Bank:

1,25 Prozent26.10.2018Marshall Wace
2,59 Prozent23.10.2018AQR Capital Management
0,5 Prozent22.10.2018Renaissance
0,03 Prozent21.09.2018Millennium Management

Kurs der Deutsche Bank-Aktie: 8,64 EUR +1,43 Prozent (SP-Indikation, Stand: 29.10.2018 15:08:00)

Weitere Details zur Deutsche Bank-Aktie:

ISIN: DE0005140008

Sektor: Finanzen

Heimat-Börse: Xetra

Bloomberg Ticker: DBK:GR

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Hintergrund: Leerverkäufer (auch Short-Seller genannt) sind dazu verpflichtet, ihre Netto-Leerverkaufspositionen offenzulegen, sofern sie gewisse Schwellenwerte überschreiten; das gilt auch bei Veränderungen oder einer Auflösung der Netto-Leerverkaufsposition. Eine Netto-Leerverkaufsposition liegt vor, wenn die Zahl der aktuell gehaltenen Short-Positionen zu einer Aktie die Zahl der gehaltenen Long-Positionen übersteigt. In Deutschland erfolgt die Offenlegung im Bundesanzeiger und zwar bis spätestens 15:30 Uhr am nächsten Handelstag, an dem die Netto-Leerverkaufsposition entstanden ist oder verändert/geschlossen wurde.

Ein signifikanter Aufbau von Leerverkaufspositionen kann ein wichtiges Signal für Anleger sein, schließlich rechnen die Leerverkäufer mit fallenden Kursen. Umgekehrt kann ein verstärkter Rückzug eines Hedgefonds aus den Shortpositionen ein Indiz dafür sein, dass wieder mit steigenden Kursen gerechnet wird.