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Manuchi/Shutterstock.com

Achtung: Reduktion der Short-Position bei thyssenkrupp: Short-Spezialist Marshall Wace verringert sein Risiko bei thyssenkrupp

Aktualisiert am 11.02.2019 um 14:10 Uhr MEZ

Frankfurt am Main/Bonn (spn).

Mit einer Verringerung der Leerverkaufs-Positionierung bei thyssenkrupp (ISIN: DE0007500001, Ticker-Symbol: TKA) hat der Hedgefonds Marshall Wace seine Short-Aktivitäten bei der Aktie abgebaut.

Dabei hat das Unternehmen seinen Short-Anteil am ausgegebenen Aktienkapital von thyssenkrupp um -0,14 Prozent reduziert. Dies geht aus einer Meldung hervor, die heute im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde. Auf der Basis der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie entspricht das einer Reduktion der Position um -22,9 Mio Euro.

Nachfolgend eine Übersicht der in den vergangenen drei Monaten gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen bei thyssenkrupp:

0,84 Prozent08.02.2019Marshall Wace
0,48 Prozent28.01.2019Capital Fund Management
0,47 Prozent24.01.2019AQR Capital Management
1,4 Prozent29.11.2018AHL
0,49 Prozent19.11.2018Renaissance

Kurs der thyssenkrupp-Aktie: 14,42 EUR – Prozent (SP-Indikation, Stand: 11.02.2019 14:10:02)

Weitere Details zur thyssenkrupp-Aktie:

ISIN: DE0007500001

Sektor: Materialien

Heimat-Börse: Xetra

Bloomberg Ticker: TKA:GR

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Hintergrund: Leerverkäufer (auch Short-Seller genannt) sind dazu verpflichtet, ihre Netto-Leerverkaufspositionen offenzulegen, sofern sie gewisse Schwellenwerte überschreiten; das gilt auch bei Veränderungen oder einer Auflösung der Netto-Leerverkaufsposition. Eine Netto-Leerverkaufsposition liegt vor, wenn die Zahl der aktuell gehaltenen Short-Positionen zu einer Aktie die Zahl der gehaltenen Long-Positionen übersteigt. In Deutschland erfolgt die Offenlegung im Bundesanzeiger und zwar bis spätestens 15:30 Uhr am nächsten Handelstag, an dem die Netto-Leerverkaufsposition entstanden ist oder verändert/geschlossen wurde.

Ein signifikanter Aufbau von Leerverkaufspositionen kann ein wichtiges Signal für Anleger sein, schließlich rechnen die Leerverkäufer mit fallenden Kursen. Umgekehrt kann ein verstärkter Rückzug eines Hedgefonds aus den Shortpositionen ein Indiz dafür sein, dass wieder mit steigenden Kursen gerechnet wird.