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GEA: Reduktion der Short-Position durch Hedgefonds Capital Fund Management

Aktualisiert am 11.01.2019 um 14:58 Uhr MEZ

Frankfurt am Main/Bonn (spn).

Capital Fund Management, ein Hedgefonds der unter anderem spezialisiert ist auf Leerverkaufspositionen in Aktien, hat seine Short-Aktivitäten bei GEA (ISIN: DE0006602006, Ticker-Symbol: G1A) heruntergefahren.

Das Unternehmen hat seine Netto-Leerverkaufsposition bei GEA verringert, von 0,8 Prozent auf 0,76 Prozent. Auf der Basis der aktuellen Marktkapitalisierung der Aktie entspricht das einer Reduktion der Position um -1,7 Mio Euro. Dies geht aus einer Meldung hervor, die heute im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.

Nachfolgend eine Übersicht der in den vergangenen drei Monaten gemeldeten Netto-Leerverkaufspositionen bei GEA:

0,76 Prozent10.01.2019Capital Fund Management
1,39 Prozent08.01.2019Marshall Wace
0,49 Prozent08.01.2019Systematica Investments
1,7 Prozent21.12.2018AQR Capital Management

Kurs der GEA-Aktie: 23,93 EUR -0,77 Prozent (SP-Indikation, Stand: 11.01.2019 14:58:17)

Weitere Details zur GEA-Aktie:

ISIN: DE0006602006

Sektor: Industrie

Heimat-Börse: Xetra

Bloomberg Ticker: G1A:GR

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Hintergrund: Leerverkäufer (auch Short-Seller genannt) sind dazu verpflichtet, ihre Netto-Leerverkaufspositionen offenzulegen, sofern sie gewisse Schwellenwerte überschreiten; das gilt auch bei Veränderungen oder einer Auflösung der Netto-Leerverkaufsposition. Eine Netto-Leerverkaufsposition liegt vor, wenn die Zahl der aktuell gehaltenen Short-Positionen zu einer Aktie die Zahl der gehaltenen Long-Positionen übersteigt. In Deutschland erfolgt die Offenlegung im Bundesanzeiger und zwar bis spätestens 15:30 Uhr am nächsten Handelstag, an dem die Netto-Leerverkaufsposition entstanden ist oder verändert/geschlossen wurde.

Ein signifikanter Aufbau von Leerverkaufspositionen kann ein wichtiges Signal für Anleger sein, schließlich rechnen die Leerverkäufer mit fallenden Kursen. Umgekehrt kann ein verstärkter Rückzug eines Hedgefonds aus den Shortpositionen ein Indiz dafür sein, dass wieder mit steigenden Kursen gerechnet wird.